Niedersächsische Musiktage wählen Nortrup erneut als Spielort aus

Nach der Premiere im vergangenen Jahr gehört Nortrup erneut zu den mehr als 40 Spielorten der Niedersächsischen Musiktage. Und wieder ist die Familie von Hammerstein Gastgeber für ein besonderes Konzert. Ort des Geschehens ist am Sonntag, 15. September 2019, aber nicht das weitläufige Gelände des bekannten Wasserschlosses in Loxten, sondern ein altes Gehöft im Nordosten der Artlandgemeinde.

Der Weg dorthin führt über betonierte Spurbahnen und durch eine Landschaft aus sattgrünen Wäldern und golden schimmernden Getreidefeldern, die sich im Wind wiegen. Hinter einem künstlich aufgeschütteten Wall am Ende des Köstenteilsweges taucht dann ein hellrotes Backsteingebäude auf. Erbaut hat diesen landwirtschaftlichen Gutshof mit Namen Neu-Hammerstein, auch Vorwerk genannt, Georg Hans Wilhelm von Hammerstein, vierter Erbherr von Loxten, im Jahr 1824. Das Gut ist sozusagen ein Zweigbetrieb des Gutes von Hammerstein in Loxten, zudem einst auch das Gut Diek zählte. Zum Gutshof Neu-Hammerstein gehörten damals rund 250 Hektar Fläche, wie Frederic von Hammerstein in den Archiven seiner Familie recherchiert hat. Ihm gehört der Besitz mit dem markanten Gebäude, das er seit Jahresbeginn renovieren und umbauen lässt. 

Noch wirbeln Handwerker im Gebäude

„Wir wollen neues Leben in die Bude bringen“, formuliert er es kurz und knapp. Geplant sei, hier einen Veranstaltungsort zu etablieren, der für viele Gelegenheiten geeignet ist – von der Geburtstags- bis zur Hochzeitsgesellschaft oder eben für Konzerte. Platz dafür gibt es reichlich, nicht nur auf dem Vorplatz, sondern auch im Inneren des Gebäudes. Ins Auge fällt die Diele, in der einst Kühe und zuletzt Pferde untergebracht waren. Mit Liebe zum Historischen und dem Blick für das Moderne präsentiert sie sich inzwischen aufgeräumt und als ideale Kulisse für ein ganz besonderes, eben nicht alltägliches Musikerlebnis. Noch wirbeln die Handwerker in jeder Ecke, verlegen Leitungen für Strom und Wasser. Aber wie das Gebäude einmal aussehen soll, haben Frederic und Helle von Hammerstein genau vor Augen. Wichtig sei, den Charakter des Hauses zu erhalten, sagen sie.

Dass die Niedersächsischen Musiktage im September wieder ein Konzert in Nortrup veranstalten, ist auch Bernd Heinemann zu verdanken. Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Bersenbrück ist immer noch begeistert, wenn er an das Konzert im September 2018 im Garten des Wasserschlosses von Hammerstein in Loxten denkt. „Die Begeisterung war groß, das Lob der Besucher auch“, erinnert er sich. Damals gab das Ensemble Federspiel ein Wandelkonzert, das Blasmusik neu interpretierte. Das Besondere: Die Besucher, angetan von Schwung und Charme des Ensembles, zogen mit den Musikern durch den Garten, machten Station in der Mühle und in der Scheune.

Konzerte an außergewöhnlichen Orten

Eine Idee, ein Konzept, das nach Heinemanns Meinung beim Publikum ankommt. Seit 2012 schlägt die Kreissparkasse Bersenbrück den Veranstaltern der Niedersächsischen Musiktage außergewöhnliche Orte für Konzerte vor: So gab es Konzerte auf Gut Vehr in Quakenbrück, auf dem Hof Ramsbrock in Menslage, im Wald Pottebruch in Fürstenau oder wie vor zwei Jahren auf dem Gelände des Museums und Parks in Kalkriese. „Wir haben in der Region so viele ungewöhnliche Orte, Plätze und Bauwerke. Da macht es richtig Spaß, auf die Suche zu gehen“, schwärmt Heinemann. „Und deshalb sind wir wieder ins Gelände gegangen“, begründet er die Wahl des neuen Spielortes im Nortruper Nirgendwo. Auch der neue Intendant der Niedersächsischen Musiktage, Anselm Cybinski, sei bei einem Besuch im vergangenen Herbst angetan gewesen von dem weit abgelegenen Gutshof – auch wenn das Gebäude damals baulich noch in einem anderen Zustand gewesen sei. „Ich habe gesagt, dass das klappt“, sagt der Sparkassenchef lächelnd und ergänzt, dass die Niedersächsischen Musiktage 2019 mit dem Titel „Mut“ überschrieben seien.

Niklas Liepe gastiert am 15. September in Nortrup

Zu Gast ist am 15. September der 29-jährige Violinist Niklas Liepe mit seinem Ensemble, die Werke von Niccolò Paganini und Franz Schubert während eines Wandelkonzertes interpretieren. Die Zuhörer werden zunächst in der Diele empfangen, und nach dem ersten Auftritt spazieren sie gemütlich zu vier Schauplätzen im Wald und mitten in der Landschaft, wo die Musiker sie unterhalten werden. Das Motto des Nachmittags „Paganini, Feld, Wald und Wiesen“ ist also wörtlich zu nehmen. Der Abschluss findet im Gutshaus statt – mit einem Werk Franz Schuberts, ein von Naturklängen erfülltes Meisterwerk, verspricht die Ankündigung.

Aus Bersenbrücker Kreisblatt, 17.07.2019


850 Jahre Nortrup und das Jahres Konzert des Musikvereins

Wir wollen die Gelegenheit nutzen und dem Musikverein Nortrup für die tolle musikalische Leistung auf der 850-Jahrfeier der Gemeinde Nortrup und auf dem eigenen Konzert danken. Das war Spitzenklasse! Vielen Dank für die Einladung!


Neue Kooperation mit Revermann Veranstaltungstechnik

Wir freuen uns sehr, dass wir eine neue Kooperation für unsere Eventlocation Alte Mühle gewinnen konnten. Für das richtige Ambiente in unserer Mühle kann in Zukunft unser Partner Revermann Veranstaltungstechnik kontaktiert werden. Der Full-Service Dienstleister erfüllt professionell ihre individuellen Wünsche.


Auszug aus KIEK IN – Das Magazin für unsere Region – Ausgabe 1 – 2019


Musikverein Nortrup

Wir waren erfreut über den Besuch des Musikvereins Nortrup, der auf unserem Gelände ein neues, aktuelles Bild für die eigene Chronik erstellt hat. Übrigens: das nächste Konzert findet am 15.03.2019 in der Mehrzweckhalle in Nortrup statt. Immer einen Besuch wert! Weitere Infos unter musikverein-nortrup.de


Federspiel überzeugt in Nortrup mit Schwung und Charme

Das Ensemble Federspiel hat beim Wandelkonzert, zu dem die Kreissparkasse Bersenbrück im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage auf das Schloss Loxten in Nortrup eingeladen hatte, sein Publikum mit Schwung und Charme überzeugt.

Lag es am ungewöhnlichen Ambiente, an der angekündigten Lesung eines Schauspielers oder an den vielversprechenden jungen Bläsertalenten? Vermutlich an der gelungenen Mischung aus einem Wandelkonzert des Ensembles Federspiel mit Lesung auf dem Gelände von Schloss Loxten in Nortrup. Schnell, so ließ Bernd Heinemann von der Kreissparkasse Bersenbrück wissen, war dieses Konzert ausverkauft.

Sicher interessierten sich viele Besucher für die prächtige Gartenanlage und natürlich für das aus dem Ende des 17. Jahrhunderts stammende Schloss. Doch nicht nur wegen der Architektur hatte sich der Weg hierher gelohnt, sondern auch wegen der ausführenden Künstler des Abends.

Die sieben junge Bläser (sechs Blechbläser, ein Holzbläser) des Ensembles Federspiel wirkten in ihrem Spiel so unverbraucht und jugendlich wie die Jungs von nebenan. Gleichzeitig ließen ihr Auftreten und ihr Spiel es niemals an Professionalität fehlen. Mit Schwung und Charme gewannen sie das Publikum im Handumdrehen für sich.

 

Sieht man sich ihren Terminkalender an, kann man über die Vielzahl der Konzerte nur staunen. Umso erfreulicher, dass es diesem Septett gelingt, Spielfreude und Spaß an der Sache trotz des engen Terminplans zu vermitteln. Dass Schloss Loxten beim Septett zum schönsten Konzertort avancierte – wie sie das Publikum wissen ließen – brachte ihnen weitere Sympathiepunkte ein.

 

Nach einem peppigen Begrüßungsstück waren die Zuhörer eingeladen, einen kleinen Waldspaziergang zu unternehmen. An dessen Ende erwartete sie ein weiteres äußerst temperametvolles Stück der Bläser. Dem folgte eine Lesung des Schauspielers Oliver Meskendahl. Die Dramaturgin Charlotte Milsch hatte – passend zum Open-Air-Konzert – Texte über Jäger und die Jagd ausgewählt. Jules Vernes‘ „10 Stunden auf der Jagd“ ist eine Satire über Jäger und ihre vermeintlich großen Jagderfolge. Thomas Manns „Herr und Hund“ beschreibt ebenfalls Erlebnisse bei einer Jagd; beides spannend und ausdrucksstark vorgetragen von Meskendahl. Als launige musikalische Unterbrechung war eine Bearbeitung des Volkslieds „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ vokal-instrumental zu hören.

In der Alten Mühle legten die Musiker schließlich jede Zurückhaltung ab. Hier zeigten sie, was in ihnen steckte. Sämtliche Stücke waren für die jeweilige Besetzung komponiert und arrangiert. Es spielt nicht etwa jeder nur ein Instrument, sondern man ist auf zwei oder auch drei Instrumenten zuhause oder als Sänger tätig: Ayac Iuan Jimenez-Salvador (Trompete, Flügelhorn, Gesang), Frédéric Alvarado-Dupuy (Klarinette, Gesang), Matthias Werner (Posaune, Gesang), Philip Haas (Trompete, Flügelhorn, Gesang), Roland Eitzinger (Tuba, Gesang), Simon Zöchbauer (Trompete, Zither, Gesang), Thomas Winalek (Posaune, Basstrompete, Gesang).

Diese große Variabilität in den Fähigkeiten des Ensembles eröffnete der Band eine Vielzahl an klanglichen Möglichkeiten. Während die tiefen Blechbläser mit langen und gehaltenen Tönen eine Art Ostinato spielten, waren die übrigen Instrumentalisten leicht und zart in hohen Lagen zu hören. Die klangliche Umsetzung von Wind und einem tanzenden Gnom steckte als Idee dahinter.

Gerade auch in den Vokalteilen legten die jungen Musiker viel Herzblut an den Tag, immer mit einer Prise Humor und auch parodistischen Zügen.

Hat man einen gebürtigen Mexikaner in der Band, liegt es nahe, dessen Heimatklänge mit traditioneller mitteleuropäischer Musik und österreichischem Jodeln zu verbinden – sehr zur Freude des Publikums. Überhaupt hatten die sieben Musiker ihre Zuhörerschaft sofort für sich gewonnen. Kein Wunder bei so viel Können, Spielfreude und Enthusiasmus.

Aus Bersenbrücker Kreisblatt, 17.09.2018


Neueste Landtechnik auf Nortruper Äckern zu bestaunen

Rund 1200 Besucher haben sich bei der Maschinenvorführung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen auf den Flächen von Gut Loxten in Nortrup über die neuesten Trends in der Gülletechnik informiert.

Schon ein Blick auf die Autokennzeichen, die sich auf dem zum Parkplatz umfunktionierten, abgeernteten Maisacker aneinander reihen, lässt die überregionale Bedeutung der Veranstaltung für die Agrarbranche erahnen:

Auch Besucher aus den Niederlanden

Neben Abkürzungen wie OS, EL, DH, CLP, OL, VEC, EMD und AUR sind auch Besucher aus Steinfurt, Bielefeld, Gütersloh, Warendorf, Coesfeld sowie aus den Niederlanden angereist. Als Vizepräsident der Niedersächsischen Landwirtschaftskammer eröffnet Heinrich Grupe die Technikschau.

Er verweist auf die hohen Anforderungen, die sich nicht zuletzt durch die Novellierung der Gülleverordnung den Landwirten stellen: „Die Zeiten, in denen es bei der Ausbringung von Gülle zu erheblichen Geruchs- und Ammoniakfreisetzungen gekommen ist, gehen zu Ende“, sagt Grupe. Die Zukunft liege stattdessen in einer „emissionsarmen, pflanzengerechten und bodenschonenden“ Bewirtschaftung der Flächen. Dass sich Entwickler und Hersteller längst in diese Richtung auf den Weg gemacht haben, ist für die rund 1200 Besucher schwerlich zu übersehen.

41 Maschinen im knallharten Praxistest

Nicht nur Landwirte, Lohnunternehmer, Schüler und Lehrer aus den grünen Berufen sowie Vertreter der Politik haben festes Schuhwerk angezogen und nutzen die Gelegenheit, die ausgestellten 41 Maschinen, die den aktuellen Stand im Bereich „Organische Düngung – Logistik, Ausbringung, Aufbereitung“ veranschaulichen, in Aktion zu erleben, auch der eine oder andere fachfremde Besucher ist hergekommen, womöglich einfach nur, um die zum Teil spektakulären Geräte – „im knallharten Praxistest“, wie es Heinrich Grupe angekündigt hat – zu bestaunen.

 

Während Hans-Jürgen Technow von der Landwirtschaftskammer die technischen Daten der jeweiligen Modelle via Lautsprecher erläutert, stapft die interessierte Menge über Maisstoppeln und Frischeinsaaten zu den einzelnen Vorführarealen, wo sie die Geräte – zunächst im Stand, anschließend bei der Arbeit – ausgiebig unter die Lupe nimmt. Als organischer Dünger dient an diesem Tag übrigens „ein Filtrat von separierten Gärsäften“, wie Technow verrät. Er erinnert auch gleich noch daran, dass laut Düngeverordnung die ausgebrachten Nährstoffe nach maximal vier Stunden in den Boden eingearbeitet sein müssen.

Kombiliner vermeiden Leerfahrten

Als erste Attraktion rauschen die Kombi-Liner auf die ländliche Bühne. Zum wahlweisen Transportieren von Gülle oder festen Schüttgütern können mit ihnen Leerfahrten vermieden und so Kosten und Umweltbelastungen reduziert werden. Für Aufsehen sorgen auch die mit Schleppschlauch- oder Schleppschuhverteilern ausgerüsteten Ausbringfässer, die die Gülle mit möglichst geringen Verlusten und wenig Gestank direkt auf oder sogar gleich in die Erde auf- beziehungsweise einbringen. Entsprechend kombinierte Schlitzgeräte gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie „injizieren“ die Gülle direkt in den Erdboden und ermöglichen eine „Unterfußdüngung“ der Saat, die den ansonsten noch erforderlichen Einsatz von Mineraldünger minimiert.

Keine Angst vor der 500.000-Euro-Hürde

Zur besseren Übersicht für das Publikum haben die Organisatoren die Präsentation der Maschinen und Geräte in unterschiedliche Themenkomplexe aufgeteilt. So folgen nach den Bereichen Gülletransportlogistik, Schleppschlauchverteiler, Gülleeinarbeitung, Schleppschuhverteiler, Schlitzgeräte und Ackerinjektoren die Kategorien Gülleverschlauchung, Gülleunterfußdüngung, Festmiststreuer und Gülleseparation. Dass moderne Landtechnik auch ihren Preis hat, dürfte nach den eindrucksvollen Vorführungen niemanden wirklich überraschen. Während ein Kombi-Liner für gut 100.000 Euro zu haben ist, blättert man für einen Güllewagen mit Schleppschlauchverteiler (Arbeitsbreite: 30 Meter) auch schon mal 275.000 Euro auf den Tisch. Wer sich einen Selbstfahrer inklusive Zusatzaufbau gönnen will, dem sollte vor der 500.000-Euro-Hürde nicht bange sein…

Aus Bersenbrücker Kreisblatt, 10.09.2018


Musiktage mit Wandelkonzert im Schloss Loxten

Beziehungen – so lautet, wie Bernd Heinemann, Vorstandssprecher der Kreissparkasse Bersenbrück, erläutert, das Thema der Niedersächsischen Musiktage 2018. Ein Veranstaltungsort in der Reihe ist auch das Schloss Loxten.

Vier Wochen lang präsentieren Künstler aus aller Welt im September ihre Ideen zum Festivalthema und laden Kulturbegeisterte ein, ihnen auf ihrer musikalischen Reise zu folgen. So auch am 16. September im Schloss Loxten, das Frederic Freiherr von Hammerstein und seine Ehefrau Helle für dieses Kulturerlebnis der besonderen Art zur Verfügung stellen. Alpenländisch inspirierte Musik wird bei dem Wandelkonzert vom Ensemble Federspiel geboten.

Neu interpretierte Blasmusik

„Blasmusik neu interpretiert“ – so beschreibt Frederic von Hammerstein die Stücke von Federspiel, die er sich bereits auf Youtube angehört hat. Start an der Mühle, Lustwandeln durch den Garten und Abschluss in der Scheune – so sehen bisher die Planungen für den Konzertablauf aus, bei dem neben Musik auch Kommunikation und kulinarische Genüsse nicht fehlen dürfen.

Meskendahl liest

Beim Musiktage-Konzert begrüßen die Musiker die Besucher zuerst mit einem Ständchen, danach geht es weiter durch das malerische Anwesen. Nach einem kurzen Spaziergang folgt dann der Auftritt des Schauspielers Oliver Meskendahl. Der Akteur des Theaters Osnabrück, der bereits vor zwei Jahren in Westerholte bei den Musiktagen die Sage, die mit der Alkenkuhle verbunden ist, den Zuhörern näherbrachte. Dieses Mal liest er Texte von Thomas Mann und Jules Vernes, die Dramaturgin Charlotte Milsch zusammengestellt hat. „Darin wimmelt es von Flora und Fauna, Jägern und Gejagten“, so Bernd Heinemann. Zum Abschluss warten die Akteure von Federspiel in der Scheune des ehemaligen Rittergutes mit traditioneller Volksmusik und Eigenkompositionen auf.

 

„Mal sehen, welche Spannung aufkommt“, setzt Bernd Heinemann darauf, dass nicht Plan B im Notfall greifen muss, sondern die Konzertbesucher bei schönem Wetter genügend Ecken auf dem Gelände von Schloss Loxten finden, um Eindrücke zu sammeln. „Wir sind dankbar, dass das Ehepaar von Hammerstein für die Musiktage das Anwesen zur Verfügung stellt“, so Bernd Heinemann, der nur zu gerne Katrin Zagrosek, Intendantin der Niedersächsischen Musiktage, an diesem Tag mit nach Loxten gebracht hätte. Doch diese habe Stuttgart vorgezogen, denn dort werde die Musik- und Kulturwissenschaftlerin ab September als neue geschäftsführende Intendantin der Internationalen Bachakademie fungieren.

Besondere Beziehung

Beziehungen zum Gut Loxten und den Hammersteins hat die Sparkasse nicht erst seit dem Bezug der neuen Nortruper Finale im ehemaligen Haus Assmann am Kreisel, wie Bernd Heinemann in lockerer Runde erzählt. Diese gehen schon auf die Anfangsgeschichte des Hauses zurück, denn unmittelbar nach der Gründung des Kreises Bersenbrück im Jahr 1885 brachte der damalige Landrat, Ernst Freiherr von Hammerstein-Loxten, die Idee ins Spiel, eine eigene Sparkasse zu gründen. Im Februar 1887 beschloss der Kreisausschuss, nachdem der Oberpräsident in Hannover das Statut genehmigt hatte, die Geschäftseröffnung zum 1. April 1887. Das Geschäftslokal befand sich damals im östlichen Flügel der Dienstwohnung des Landrates im Bersenbrücker Kloster.

Aus Bersenbrücker Kreisblatt, 12.07.2018